In einem früheren Artikel haben wir uns mit derGeschichte des Kaffees im Allgemeinen befasst, insbesondere mit dem Wettlauf um seine Akklimatisierung in den verschiedenen Kolonien. Heute schlägt Ihnen NOROHY vor, sich mit der Geschichte des kolumbianischen Kaffees zu beschäftigen. NOROHY hat sein Sortiment um einen konzentrierten flüssigen Bio-Kaffeeextrakt erweitert.

Die Anfänge des kolumbianischen Kaffees

Die Region, aus der der Kaffee nach Kolumbien kam, und die Art und Weise, wie er nach Kolumbien kam, bleiben umstritten. Einige behaupten, dass die Kaffeebäume über Venezuela eingeführt wurden. Der spanische Jesuit José Gumilla soll dies während seiner Mission zwischen 1724 und 1736 getan haben. Sein Bericht, der in „El Orinoco Illustrado“ erschien, belegt dies.

Andere behaupten, dass die Einführung des Kaffees in Kolumbien über Zentralamerika erfolgte.

Im kollektiven Unterbewusstsein wird jedoch Francisco Romero, Priester von Salazar de las Palmas, als Vater des Kaffees in Kolumbien angesehen. Dieser soll seinen Gemeindemitgliedern als Buße auferlegt haben, vor 1830 Kaffeebäume zu pflanzen.

Vom Aufschwung zum Krieg

Der Anbau soll sich um 1870 von der Provinz Santander bis nach Cundinamarca und Tolima ausgebreitet haben. Die Kolonialisierung intensivierte die Produktion bis 1890 auf Kosten von Kakao und Baumwolle. Die Bürgerkriege während der Regeneración verwüsteten jedoch die Anbaugebiete. Die Inflation machte die staatlichen Hilfen, die zur Erhaltung des Sektors eingeführt wurden, zunichte. Im Jahr 1910 wurde der Kaffee in den Hintergrund gedrängt.

Da der Westen des Landes besser erhalten blieb, blühte der Kaffeeanbau dort bis zum Zweiten Weltkrieg weiter.

Eine Branche, die sich strukturiert

Der Sektor besteht sowohl aus großen Haciendas als auch aus kleinen Produzenten, die weniger als 10 Hektar Land bewirtschaften.

1927 wurde der Nationale Verband der Kaffeebauern Kolumbiens (FedeCafé oder FNC) gegründet. Die Ziele des Verbandes sind die Förderung des Sektors und die Bekämpfung sozialer Probleme (Alkoholismus, Gesundheit, Bildung, Kommunikationsinfrastruktur…). Der Verband finanziert sich hauptsächlich durch eine Naturalabgabe auf exportierten Kaffee.

Kolumbien ist ein Pionier in der Methode, seinen Kaffee in verschiedene Qualitäten zu qualifizieren.

Infolge des Krieges brach der europäische Markt 1940 zusammen. Der leidende kolumbianische Kaffeemarkt war ein guter Nährboden für den Ausbruch der Bürgerkriege der La Violencia (1948-1960).

1962 stabilisierte das erste Internationale Kaffeeabkommen (ICA) und die Preisregulierung durch die Internationale Kaffeeorganisation die Situation.

Nach der Modernisierung der Anlagen und der Verjüngung der Plantagen durch Caturra-Kaffee wurde die Produktion 1975 wieder aufgenommen. Der Kaffeepreis stieg aufgrund von Frost in Brasilien und dem Bürgerkrieg in Angola.

Im Juli 1989 wurde das AIC aufgehoben. Es schrieb Exportquoten vor und hielt den Kaffeepreis hoch. Die Folge war, dass die Überproduktion wieder einsetzte und der Preis einbrach.

In dieser Zeit kumulieren sich zahlreiche Krisen, die von wirtschaftlichen und sozialen Problemen bis hin zum Rost der Kaffeepflanze reichen. Ab 2015 ist der Kaffeeverband optimistisch, dass die Betriebe den klimatischen Herausforderungen und den Schädlingen standhalten können.

histoire du café en colombie

Ein Extrakt aus kolumbianischem Kaffee

NOROHYs flüssiger, konzentrierter Bio-Kaffee-Extrakt stammt aus Kolumbien. Er wird in Höhenlagen (1400 bis 1900 m) von indigenen Gemeinschaften über die Kooperativen von Cauca und Sierra Nevada angebaut. Das Terroir und das spezifische Know-how haben dazu geführt, dass dieser Kaffee mit einer geschützten geographischen Angabe (GGA) ausgezeichnet wurde.

Die Sierra Nevada

Die Kooperative ANEI (Associacion de Productores Agroecologicos Indigenas) hat ihren Sitz in der Region der Sierra Nevada. Diese Region wurde 1979 von der UNESCO zum Biosphärenreservat des Menschen und der Menschheit erklärt. Im Jahr 2017 wurde sie zum Immateriellen Kulturerbe Kolumbiens erklärt. Ihre geographische Abgeschiedenheit hat landwirtschaftliche Praktiken im Einklang mit der Natur begünstigt, im Gegensatz zu intensivem Ackerbau. Die Arhuacos haben eine heilige Vision des Universums.

Region Cauca

Die Genossenschaft CENCOIC (Central Cooperativa Indigena del Cauca) befindet sich in der Region Cauca (Anden). Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Zusammenlegung und Aufwertung von Praktiken.

Die lokalen indigenen Gemeinschaften (Nasa und Misak) bekräftigen ihre Identität vor allem durch die landwirtschaftlichen Praktiken, die die wichtigsten lokalen Einkommensquellen darstellen. Die Agroforstwirtschaft in den Höhenlagen in Verbindung mit dem gemäßigten Klima und den reichen Böden ergibt einen komplexen Kaffee mit fruchtigen und kakaohaltigen Noten.

Die Kombination dieser beiden Terroirs verleiht dem NOROHY Kaffee-Extrakt eine aromatische Komplexität. Die Intensität des Extraktes ist auf den hohen Trockenstoffgehalt zurückzuführen. Entdecken Sie diesen Extrakt und den ganzen Reichtum des kolumbianischen Kaffees in leckeren Rezepten!

Article rédigé par Nadège B