Auswahl Europa - Konditorei-Weltmeisterschaft 2026
3 Kandidaten, einer pro Fachgebiet für jedes der 8 teilnehmenden Länder
Jedes Team bestand aus drei Champions, die aus den Besten ausgewählt wurden, um das Know-how ihres Landes zu repräsentieren.
Belgien wurde von Nelson Lechien für Eis, Yoshiyuki Namasawa für Zucker und Othmane Jaber für Schokolade vertreten. In Spanien war der Meister für Eis Albert Soler, für Schokolade Marcos Diaz und für Zucker Antoni Pons.
Frankreich wählte Axel Lebellanger für Eis, Yoan Palamara für Schokolade und Abel Nesson für Zucker als Champion. Die Farben Italiens wurden auch von drei Männern getragen. Gabriel Gianforchetti für Schokolade, Marco Deidda für Zucker und Alessandro Fiorucci für Eis.
Der Eisspezialist Bart de Gans, der Zuckerexperte Peter Remmelzwaal und der Schokoladenprofi Tom Van de Veen traten für die Niederlande an. Im Vereinigten Königreich nahm Benoit Defait an der Zuckerprüfung teil. Calvin Luk war für Eis und Francesco Genovese für Schokolade zuständig.
Schweden hatte Michaela Andersten den Zuckerteil anvertraut, Lennart Landh das Eis und Magnus Haard den Zuckerteil. Die Ukraine wurde durch Viacheslav Lemelianenko (Eis) und Dmytro Kolesnikov (Zucker) vertreten. Für dieses Land war Viktoriia Yashchuk für die Schokolade zuständig.
16 Juroren bewerten die Kuchenkreationen
Die Jury besteht aus einer Reihe von angesehenen Experten: die besten Handwerker Frankreichs, die Gewinner der vorherigen Ausgaben, Chefkonditoren von Palasthotels sowie Eis- und Schokoladenspezialisten. Bei der Zusammensetzung der Jury wird auf Parität und die Vielfalt der Werdegänge (Gastronomie, Boutique, Wettbewerb) geachtet.
Die Jury war in 4 Sektionen unterteilt. Der Verkostungsteil wurde von 6 Juroren bewertet. Dazu gehörten Dimitris Economides, Kirk Whittle, Oriol Balaguer, Hélène Kerloeguen, Elisabeth Hot und Orjan Johannessen. David Briand (Chefkonditor an der Valrhona-Schule & MOF 2019), Jean-Michel Perruchon und Benoît Charvet beurteilten den künstlerischen Aspekt. Drei Juroren widmeten sich der Bewertung des Teams: Gustaf Mabrouk, Jeroen Goossens und Marc Ducobu. Schließlich bewerteten drei Juroren das CSR-Engagement jeder Kreation. Es handelte sich um Aurélie Collomb-clerc, Vincent Guerlais und Jessica Prealpato. Schließlich war Christophe Devoille Ehrenpräsident. Nach seinen Anfängen in New York perfektionierte er seine Kunst bei Alain Ducasse in Paris, leitete Teams in Macao, London und Dubai und schuf sein eigenes Konzept, das Eleganz, Modernität und Innovation verbindet.
3 kreative und technische Prüfungen
Die Teams, die sich um den Weltcup der Konditorei 2026 bewerben, werden in drei Prüfungen ermittelt. In der Verkostungsprüfung müssen die Kandidaten 10 individuelle Tatin-Torten mit Beilagen (und 3 Dummy-Torten), 12 individuelle Desserts mit Eis und 12 süße Schokoladenkreationen (und 3 Dummy-Torten) zubereiten.
Natürlich war NOROHY Vanille der Renner, sowohl bei den Tartes Tatin als auch bei den Eisdesserts!
Hélène Kerloeguen, Chefkonditorin und Jurorin, erklärte, dass die Jury besonders aufmerksam sein muss, um die Vorgaben zu erfüllen. Zum Beispiel mussten 3 verschiedene Texturen für das Eisdessert vorgeschlagen werden… Die Chefin erklärt auch, dass der persönliche Geschmack nicht in die Bewertung der Kreationen einfließen darf. Die Juroren sollten insbesondere die Harmonie und die Originalität der Kombinationen schätzen.
Die künstlerische Prüfung verlangt die Schaffung von 3 Kunstwerken. Eines aus Zucker, das zweite aus Schokolade und das letzte aus geformtem Wassereis. Die Ästhetik, die Sorgfalt bei der Verarbeitung und die Stabilität der Kreationen waren wesentliche Punkte, auf die geachtet werden musste.
Die Buffetprüfung schließlich erforderte die Kreation von 2 Stücken von maximal 145 cm Länge, eines aus Zucker und eines aus Schokolade. Die Aufgabe umfasste auch ein Stück aus Wassereis, 3 Tarte Tatin und 3 Schokoladen-Street-Food-Formen.
Ergebnisse der Europa-Auswahl für die Patisserie-Weltmeisterschaft 2026
Der Jubel der Fans unterstützte die Kandidaten während der gesamten Prüfungen. Dies ermöglichte es den Köchen, ihr Bestes zu geben, selbst nach monatelangem Training und vielen Hindernissen. Der starke Stress und der hohe Druck waren spürbar. Die Jury probierte jede Kreation sorgfältig und unparteiisch.
Italien war das beste Team und erreichte den dritten Platz auf dem Podium. Auf dem zweiten Platz landete das belgische Team, das die Bronzemedaille gewann. Schließlich dominierte Frankreich den Wettbewerb und gewann Gold. Die Ukraine und die Niederlande qualifizierten sich ebenfalls für den Weltcup der Konditoren. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams, die ihr Land mit ihrer Exzellenz geehrt haben. Wir gratulieren ihnen zu ihrem Engagement und der Qualität ihrer Kreationen!
Wir sehen uns im nächsten Jahr in Lyon zum Finale des Weltcups der Konditorei im Januar 2027!